Ruhe und Ordnung – Das Sicherheitsmagazin

Wiener Sicherheitstagung widmet sich modernen Medien – Vorschau

Posted in Seminar, Termindienst by sicherheitwien on 30. Mai 2011

Das Kuratorium Sicheres Österreich richtet in Partnerschaft mit dem Innenministerium einen Fachkongress zu Neuen Medien und der Bedrohung, die von ihnen ausgehen kann, aus. (Bildmarke: Reed Messe)

(Wien, im Mai 2011) Der bärtige und langjährige Chef der Reed Messen, Johann Jungreithmair, sagte kürzlich in einem Medienfachmagazin fast wörtlich (wörtlich wird nachgereicht), dass er Facebook für komplett überschätzt und für Kinderspielzeug hält. Was zähle sei der tatsächliche, persönliche Kontakt.

Das ist unterhaltsam, weil derselbe Johann Jungreithmair, der die Geschicke der Reed Messe schon über zwei Jahrzehnte erfolgreich lenkt, nun am 31. Mai 2011 am Wiener Messegelände einen Sicherheitskongress abhält.

Wahrscheinlich ist es deswegen schon über zwanzig Jahre Chef der Reed Messe: Weil persönliche Meinung und Markt nicht immer eins sein müssen. Dass „Facebook“ das wahrscheinlich „größte Spionage-Tool“ (copyright: Julian Assange) ist, das je erfunden wurde und allein zu dem Zweck erfunden wurde, um die Bild-Datenbank der CIA zu füllen, ist die eine Seite. Dass die Leute derzeit im Jahr 2011 ganz aufgeregt genau darüber sogar auf Messen diskutieren, ist das andere. Daher lädt Herr Jungreitmair in seine Räumlichkeiten, die das KSÖ (Kuratorium Sicheres Österreich) gemietet hat.

Der Kongress ist für Zuhörer kostenlos, der Eintritt ist frei. Beginn ist um 14 Uhr, Ende um 18 Uhr 30.

Minister, Experten, Generäle

Das Programm sieht so aus, dass die vormalige niederöstereichische Soziallandesrätin und frischgebackene Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ein Eröffnungsreferat halten wird. Sie sagte am 26. April 2011 in einem Interview der „Niederösterreichischen Nachrichten“, dass sie das Innenressort in der Tradition Liese Prokops führen wolle. Also „mit Fingerspitzengefühl“.

Danach referiert ein EUROPOL-Mann eine halbe Stunde über „Cyber Crime“, dann der Wiener Uni-Professor Christian Stadler eine halbe Stunde über „Virtuelle Sicherheit“. Nach einer Pause starten drei Fachgruppen mit ihren Vorträgen von 16 Uhr bis 17 Uhr 30. Danach Zusammenfassungen der Ergebnisse und ein Abschlussreferat von Bundeskriminalamts-General Gerhard Lang über „Trends und Herausforderungen für die Zukunft“.

Das Programm zur Gänze auch hier (pdf, 495 kb)

Marcus J. Oswald (Ressort: Termindienst, Seminar)

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Seminar Lauschabwehr am Arbeitsplatz – Vorschau

Posted in Seminar, Sicherheitsbranche, Termindienst by sicherheitwien on 4. Mai 2009

Schnüffler und Diplomingenieur Markus Schwaiger: Gibt Auskunft, wie man systematische Wirtschaftsspionage zum eigenen Schaden abwehrt. (Foto: Verband EURODET)

(Wien, im Mai 2009) Von Wirtschaftsspionage ist jedermann betroffen, der Kundenkreise unterhält und ein Netzwerker ist, so die Seminarveranstalter. Werden Netzwerke von Außen unterbrochen, „angezapft“, Emails „mitgelesen“, Büroarbeitsplätze durch Fremde „überwacht“, wird ein Regelkreis der Information empfindlich unterbrochen. Man nennt das: Wirtschaftsspionage.

O’zapft is

Das Thema ist ein Tabuthema und wird kleingeredet, als wenn nur die Ehefrau die SMS „mitliest“. In Wahrheit gehe es um hart erarbeitete Firmenwerte und teilweise auch mehr oder weniger wichtige Geschäftsunterlagen, die durch Spionage an Außenstehende gelangen.

Von Datendiebstahl zur Produktpiraterie

Im Kleinen nennt man das Datendiebstahl. Im größeren Zusammenhang heißt es Plagiieren, im sehr Großen Produktpiraterie. Das Thema ist komplex und weitläufig und immer öfter Fortbildungsthema für jene, die sich mit Zielabwehr von Wirtschaftsspionage beschäftigen, um Wertverluste zu verhindern.

Experten laden

Markus Schwaiger vom EURO-Detektivverband und Cornelia Haupt von der Fachzeitschrift Der Detektiv veranstalten ein solches Seminar, das am 9. Juni 2009 ganztägig von 9 Uhr 00 bis 18 Uhr 00 im Salon Montleart im malerischen Schloß Wilhelminenberg (sehr schön, der Herausgeber machte dort 1994 ein EU-Seminar), Savoyenstraße 2, 1160 Wien stattfindet.

Größter Feind – im eigenen Bett!

Die Zielgruppe: Das Seminar richtet sich an Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern (zu deutsch von AG bis KMU abwärts, nicht aber die EPUs, Anm B&G), also Firmen, die stark PC-basiert und auf mehreren Entscheidungsebenen arbeiten und die zahlreiche „Sicherheitslücken“ haben könnten, von denen sie noch gar nichts wissen. Der größte Feind des Unternehmens liegt oft im eigenen Bett.

Behandelt werden folgende Themen:

  • Das Wesen der Information (Einstufung von Know-how und Betriebsgeheimnissen und deren Geheimhaltung)
  • Organisatorische und technische Maßnahmen zum Schutz von Betriebsgeheimnissen und Know-how
  • Auswirkungen durch unerlaubte Informationsgewinnung / Verlust des firmeninternen Know-hows durch Dritte
  • Möglichkeiten der unerlaubten Informationsgewinnung durch Indoor- und Outdoor-Täter
  • Möglichkeiten eines Lauschangriffes und Abwehr
  • Bearbeiten von klassifizierten Informationen in abhörgeschützten Bereichen
  • State of the Art / COTS (Commercial off-the-shelf)
  • Technische Informationsverarbeitung
  • IT Safety / IT Security (Fallstudien / Irrtümer / Präventivmaßnahmen)
  • Best Practices (Backup / E-Mails / Datenträger / Internet / Notebooks / Mobil Telefonie)
  • Malware (Verbreitung / Entwicklung)
  • Überwachung von Rechnern (Motivation / Möglichkeiten / Differenzierung legaler und illegaler Maßnahmen)
  • Wirtschaftsspionage per Computer
  • Erkennung von Angriffsversuchen und Prävention – Gegenmaßnahmen
  • Abwehr von Spionageangriffen

Das Seminar kostet: 399 Euro (inkl. 20% Ust.). Inklusive: Alle Unterlagen. Gute Verpflegung: Begrüßungskaffee, 3-gängiges Business-Lunch zu Mittag, Mineralwasser dazwischen, Kaffeepause, noch einmal Kaffeepause und Kipferl.

Die Vortragenden sind Oberst iR. Reinhard Kohlweg vom BMLVT, Experte für IKT-Sicherheit und Lauschabwehr, nun gerichtlicher Sachverständiger für Geräte zur Lauschabwehr, Diplomingenieur Markus Schwaiger, seit 2000 Detektiv mit Schwerpunkt IT-Abwehr und Abwehr von Kommunikationseingriffen (je zwei Vorträge), sowie Max Burger-Scheidlin von der Internationalen Handeskammer.

Sie melden sich unter an:
E-Mail: anmeldung@tatort-firma.at
Fax.: 01 817 495 53 711
Homepage www.tatort-firma.at

Nirgendwo wird so viel gestohlen wie an Firmencomputern. (Foto: Flyer - Tatort Firma)

Flyer zum Download (pdf, Link noch off)

Marcus J. Oswald (Ressort: Termindienst, Seminar, Sicherheitsbranche)

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